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Das nächste Konzert:

 ABSAGE

Schweren Herzens müssen derzeit unsere Veranstaltungen abgesagt werden!

 Bleiben Sie gesund, auf bald!

(Fotos: Henk Gerlings)

Liebe Alle,

 

Früher waren wir gewohnt zu sagen: „Keine Nachricht, gute Nachricht“. Die Zeiten sind vorbei. Jetzt gilt: „… noch immer keine gute Nachricht“ und nur das! Kaum hat man den Eindruck: es geht in die gute Richtung, plötzlich gibt es dann eine neue Covid-Variante und setzt alle Hoffnung zurück, das gilt gleichermaßen für alle Ebenen, alle Altersgruppen und fast in jedem Bereich.

 

Ich hoffe, Sie alle – meine musizierenden Freunde und die vielen, die immer so freundlich waren, zu unseren Abendmusiken zu kommen um mit uns Bachs Musik zu genießen oder daran interessiert sind – seid katastrophenfrei durch die ersten anderthalb Monate von 2021 gekommen. Auch diejenigen, die aus welchen Grund auch immer, nicht an einer unserer drei Video-Meetings teilnehmen konnten/wollten. Es ist eine Zeit geprägt von Warten, Warten auf einen Neustart für nahezu alles. Für uns insbesondere Warten auf unsere musikalischen Aktivitäten, die uns wesentlicher sind, als wir je gedacht hatten. Es wird immer klarer, wie sehr Musik ein wichtiges Kommunikationsmittel ist für uns alle, mit dem großen Vorteil eines Gefühls- und Gedankenaustausches ohne zu reden, gewissermaßen sprachlos zu sein! Die Musik fühlt, empfindet, formuliert und teilt mit. Musik lässt uns atmen, kommunizieren und – mehr oder weniger – leben. Wir sind es gewöhnt, alle unseren Handlungen einem weiter liegenden Ziel unterzuordnen, aber gerade diese Ziele schieben sich von uns weg zu einem Horizont, welchen wir kaum sehen, geschweige erfahren können. Aber „Aus der Tiefe …”, (BWV 131) oder: Wir werden gestärkt und mit neuer Kraft, Sinn und Enthusiasmus auf einen Neustart vorbereitet sein, denn alles ist dazu schon fertig gestellt und 100 % gespannt, wie der Pfeil an der Saite des Bogens anliegt. Mehrere Programme liegen bereit und ich hoffe, dass es noch vor dem Sommer zum Musizieren kommen kann. Das wäre doch das beste Schmerzmittel gegen fast alle Qualen! Und mit entspannender Rückwirkung. Wie dunkel es jetzt auch aussieht, irgendwann soll es wieder heller werden.

 

Vergessen wir nicht, wie viel Schönes uns erwartet, wenn wir wieder in St.Vitus singen und spielen dürfen. Unsere vielseitiger Bass, Henk Geerlings, machte in der Schneezeit eine Serie schöner Bilder, zwei davon gehen hier anbei, einige andere stehen bald auf unsere Site; „Schauet doch und sehet“ (BWV 46).

 

Der Vorteil des heutigen gesellschaftlichen Tiefs ist, dass es nur besser werden kann, obwohl auch diese unterstellte Sicherheit nicht mehr ganz zuverlässig ist.

 

Das Wasser läuft mir im Mund zusammen, wenn ich daran denke, wie viele schönen Kantaten und andere Kompositionen bereit liegen, um in verschiedenen Besetzungen ausgeführt zu werden. Seid mir, bitte, nicht böse, dass ich nichts mache mit Videoproben oder Ähnlichem. Es bringt nach meiner Meinung zu wenig Wesentliches und verstärkt nur die Sehnsucht nach „the real thing“: Das Beteiligtsein an dem Kreieren von einmaligen Klängen in einmaligen, speziell dazu entworfenen Räumen mit der spezifischen, einmaligen Emotion und Gefühlserfahrung, welche nur das Miteinander-Musizieren in dem Maße bietet. Das „Miteinander“ transformiert sich dann zur spürbaren „Gemeinsamkeit“, womit wir das Schöne wahrnehmen.

 

Ich glaube fest an die Wiederbelebung einer regen musikalischen – und allgemein künstlerischen – Aktivität, sobald wir uns wieder sicher fühlen können/dürfen. Diese Sicherheit ist die beste Garantie für hemmungslose Kreativität und künstlerische Initiative, welche in sich aber schon risikoreich und sozusagen doch unsicher ist.


Ich wünsche Euch alles Gute, Gesundheit und vor allem ein baldiges Wiedersehen in und um St. Vitus, damit wir das schaffen können, was wir am liebsten tun: dort Musik machen.

 

Ganz liebe Grüße an alle Sänger/innen und Instrumentalisten/innen und an unsere treuen zuhörenden und mitfühlenden musikalische Freund/innen.

 

Euer Hans Linnartz

 


Liebe (Musik)Freunde
2020, was für ein Jahr? Genau, ein "Krohnjahr"! Wenn man nicht in das gigantische Versorgungsprocedere von Millionen von unerwarteten Patienten involviert und deswegen dauernd im Stress ist oder schlimmer, hat man sich wie ein Maulwurf in einer fremden Wiese herumgeschlagen, nicht wissend was zu tun, was zu erwarten und was vorzubereiten. Viele von uns haben die Zeit genutzt um endlich zu organisieren, was schon längst organisiert sein sollte, aufzuräumen, zu ersetzen oder neu ein zu richten. Aber die Kontakte mit Familie, Freunden, liebe und mühsame, Bekannten und neue Beziehungen haben uns allen gefehlt. Immer noch, und wie. Wir alle haben festgestellt, dass wir den Anderen brauchen wie Luft, zum Atmen, zum Leben, zum Mensch sein.
Was mich am meisten bedrängt und traurig macht ist die total entkuschelte und de-intimisierte Gesellschaft. Wir begegnen uns steril als seien wir einzelne Schachfiguren, schweigend und bewegungslos in einer Wüste. Scheinbar emotionslos, still und leer, wodurch die sich vorgestellten und eigentlich notwendigen Knuffel jedesmal virtuell wachsen, mit immer mehr Armen, wie die Intimitäten von Tausendfüßler oder Oktopoden, und wir trösten uns mit aus andere Kulturen übernommenen "Gewink" und "Gewirmel".
Aber, wir, BCR-ler und BCR-Freunde, haben etwas, was viele nicht haben: den unerschöplichen Geschenkenschrank der Musik, die bei fast alle Stimmungen ohne Gegenleistung für uns da ist. Wir können sie anhören, genießen, selber spielen, je nachdem. Wir können uns sogar damit trösten, ermuntern, stark machen und Ruhe finden. Hunderte, Tausende von wunderbare Musikstücken stehen uns zur Verfügung und das am jedes Moment und am jedem Ort. Und während des Zu-/Anhören sind unsere echten Freunde immer in der Nähe, denn Musik ist Leben, Bewegen, Gefühl, Bewusstsein und Kommunikation zusammen, es drückt aus, was wir nicht mehr verworten oder verarbeiten können.
Ich weiß, es tut weh, dass wir die herzumfassende Akkorde vom Anfang der h-Moll Messe nicht in optimaler Konzentration mit Hunderten teilen dürften. Aber, die Akkorden gibt es noch immer! Und wie werden sie so bald wie möglich wieder zusammen, im mitten und mit hunderten Zuhörer beleben und im unseren eigenes Leben hineinziehen, wo sie meistens nie weg gewesen sind.
Daran glaube ich fest, wir werden konzentriert und glücklich sein wie nie zuvor. Wir waren so viel Schönes gewöhnt, aber diese Gewohnheit war natürlich nie selbstverständlich. Aber auch wenn es noch langer dauert als wir jetzt denken und hoffen, es kommt alles wieder, denn die Musik und das Musizieren ist in uns und nichts könnte es entfernen. Die Zeit wird kommen, dass diese Kräfte wieder entfesselt werden und dann geht es los. Dann musizieren wir störenden Viren einfach vom Platz, weg, heraus und stehen zusammen da, stark und strahlend und mit die Musik wird auch die Sonne wieder da sein.
Vieles von was schon geplant und vorbereitet war werden wir versuchen zu realisieren Es gibt für 2021 viele Pläne, dessen Konkretisierung nur auf die Verbesserung der sozialen Möglichkeiten wartet. Ihr dürft darauf vertrauen, dass ich jede sich anbietende Möglichkeit benützen und auch selber danach suchen werde so viele wie möglich von euch in neuen, künftigen musikalische Aktivitäten einzuflechten. Am Moment möchte ich euch nicht nochmal glücklich machen mit einem toten Spatz*, aber wie gesagt – sobald der Wind dreht bin ich dabei und ihr selbstverständlich dann auch. (* niederländisches Sprichwort)
Wir können uns mit Musik umgeben und so, besinnlich, hoffnungs- und erwartungsvoll dauernd vorbereitet bleiben auf bessere Zeiten und nach vorne schauend zusammen dieses bizarres Jahr zu Ende leben. Ein neues Jahr, ein neuer Klang und viele, viele Initiativen.
Ich wünsche euch allen eine intensiv besinnliche Advents- und Weihnachtszeit und jetzt schon ein gutes und renovierendes neues Jahr.
Vor allem aber: glaube an die bessere Seite von alles was es gibt, inklusive die Zukunft, Glaube an den Anderen und... bleibe gesund
Mit herzlichstem und weihnachtlichem Gruß,
Hans Linnartz
Materborn, Dezember 2020

Liebe BCR-ler, liebe Bach(BCR)freunde,

 

ein kleiner Zwischenbericht in schwierige Zeiten. Erstens hoffe ich, dass es euch allen gut geht und dass ihr allen geistig und körperlich gesund seid, dabei den gleichen Hunger nach musizieren fühlt wie ich. Nie hätte ich gedacht, dass der anders so selbstverständliche Dialog, welche durch die Musik entsteht zwischen Musiker untereinander, Zuhörer untereinander und zwischen Zuhörer und Musizierenden, einem so wahnsinnig fehlen könnte.

 

Wir haben das Privileg, uns fast immer mit Musik zu betätigen, welche nahezu verführerisch unsere Geist und Sinnen beeinflusst Richtung Ruhe, Friede, Schönheit und Glück. Denn – nach meiner Sicht – ist Bachs Musik tatsächlich eine Brücke zwischen mehreren Wirklichkeiten, die, welche wir wahrnehmen können und eine, welche wir nur spüren, aber die uns trotzdem keineswegs unberührt lässt.

 

Ich weiß, die Musik ist nicht weg: Man kann sie hören, lesen, studieren, aber nichts geht über das selbst "anfertigen", selbst "zubereiten" und alle zusammenstellenden Elemente erfahren und mitgestalten. Ein immer bereichernde Belebung von der einmalige Kommunikation, die Musik nun einmal ist.

 

Ich denke, dass wir Alle das vermissen und hoffe, dass es – wenigstens ab September – wieder besser geht, sogar zu eineinem Höhepunkt kommt in der h-Moll Messe, wo wir uns wieder mal mit vielen treffen und die wunderbare Herausforderung angehen.

 

Inzwischen habe ich versucht für die kommenden Monaten einige Notlösungen zu finden, die sich nicht streiten mit den neue Corona-Verordnungen in Deutschland und den Niederlanden. Erst meinte ich, dass das schon für Mai verwirklicht werden könnte, Gespräche und Rücksprache mit einige von euch und Beratung von verschiedene Seiten haben mir klar gemacht, dass dafür die verfügbare Zeit zu kurz ist. Denn da muss sehr viel im Voraus geregelt und organisiert werden, wenn man bedenkt, dass vielleicht nicht mehr als ca. 50 Personen zuhören dürfen, brav in Corona-Aufstellung. Bleibt also nur ein Versuch für den 14. Juni.

 

Ich bin mit Pastor Theo van Doornick darüber in Gespräch: wir sollten in Juni (14/6) eine Art von "Musikalische Andacht" (eine Gottesdienst) machen, mit nur 7/8 Instrumenten und jeweils ein Solist(in). Das steht noch nicht fest hat aber – laut Pastor Theo – gute Chancen.

 

Dann sollten auch die beide für April geplante n kurzen Ansprachen der Bürgermeister von Zevenaar und Emmerich im Rahmen der Themen Freiheit und Versöhnung, zum Gedenken der Befreiung der Niederlanden in Mai 1945 vorgetragen werden.

 

Allerdings steht noch nichts fest, denn noch vieles (u.a. Stanislauskolleg) ist noch offen, auch andere Involvierten haben ihre Beschränkungen und vorübergehenden Unmöglichkeiten.

 

Weiterhin ist noch nicht gelöst wie wir unsere Besucher auf 50 Besucher beschränken können ohne unangenehme Enttäuschungen und unnötige Fehler. Ein telefonischer Meldepunkt oder aber eineAnmeldung per E-Mail könnte eine Lösung sein, aber alles muss noch gut überdacht werden . Wir werden auch keine konzertmäßige Werbung machen. Informationen laufen nur über E-Mail, Newsletter und via Predigte von Theo in Hochelten, Elten und Hüthum.

 

Wenn das dann wirklich am 14/6 stattfinden soll, kommt noch rechtzeitig davor eine klare Mitteilung.

 

Man muss eben bedenken, dass nicht mehr als ca. 50 Personen an diese Andacht - wo kein Chor und kein Gemeinde-Gesang klingen darf – dabei sein können. Die Musiker nicht mitgerechnet. Also erst mal auf nach den 14. Juni, ich hoffe, dass das gelingt und habe schon die Zusage von drei Solisten und eine Liste von passende Stücke.

 

Bleibe gesund, keep cool und vertikal.

 

Und sei herzlichst gegrüßt von Hans

 


Bachfest Leipzig "WE are FAMILY" offiziell abgesagt

Das BCR war voller Vorfreude: 2020 sollte das Bachfest Leipzig "WE are FAMILY" stattfinden - und das BCR wäre ein Teil davon gewesen! Alles war geplant, organisiert...und dann kam leider die folgenden offizuielle Absage des Veranstalters, die auf ein Bachfest 2022 hoffen lässt:

 

"Die heutige Nachricht ist ganz anders – sie fällt schwer! Wir schreiben sie in gedrückter Stimmung und mit Wehmut im Herzen: Das Bachfest Leipzig 2020 wird nicht stattfinden!

 

Wir haben die letzten Wochen gehofft und gebangt und ihr mit uns. Niemals hätten wir noch vor gut einem Monat überhaupt daran gedacht, dass ein Virus uns alle aufhalten wird. Jedoch schwand diese Hoffnung von Tag zu Tag etwas mehr. Immer weiter griff und greift die Corona-Pandemie um sich, immer mehr Länder verhängen Ausgangs- und Reisebeschränkungen, immer unwahrscheinlicher wird es, dass wir im Juni zum Normalzustand zurückgekehrt sein werden, um mit Gästen aus aller Welt ein großes Bach-Familientreffen feiern zu können. Nun hat der Oberbürgermeister der Stadt Leipzig unter Berücksichtigung dieser Aspekte die Absage des Bachfestes 2020 angeordnet.

 

So hart euch und uns diese Absage trifft, so sehr sind wir uns aber auch darin einig, dass „BACH – We Are FAMILY“ damit nicht aufgegeben werden soll. Denn eines haben wir gelernt in den vergangenen zwei Jahren: Sie ist groß, diese Bach-Familie, sie überwindet Grenzen und sie steht zusammen – jetzt mehr denn je! Ein Großteil von euch hat die Idee begrüßt, das Konzept ins Jahr 2022 zu übertragen. Und so wird es kommen! Wir halten die Vorfreude noch etwas länger aufrecht und feiern unser Familientreffen im Juni 2022 in Leipzig.

 

Wie werden uns mit und für euch bemühen, das Programm auch 2022 nahezu identisch durchführen zu können. Dazu bekommt ihr natürlich frühzeitig Informationen. Zudem werden wir euch noch in diesem Monat darüber informieren, welche Optionen es im Hinblick auf die Rückgabe von bereits erworbenen Konzerttickets geben wird.

 

Wir danken euch sehr für eure Unterstützung, euren Zuspruch, euer Verständnis und euren Mut, auch in 2022 mit dabei zu sein. So war euer Engagement, das ihr sicher schon in Proben und Reiseplanung gesteckt habt, nicht vergeblich!"

 



 Musik ist die Berührung zwischen Gott und der Seele.

Bettina von Arnim

Liebe Bachfreunde,

 

Musizieren ist ein Geschenk. Bach zu spielen ist ein noch größeres Geschenk. Und das in der St. Vitus Kirche in Hochelten realisieren zu dürfen ist für uns alle, die Musik, Bachs Musik und sehr spezielle Orte lieben, das "non plus ultra“! Außerhalb der St. Vitus Kirche blickt man über ein seltsam schönes, fast märchernhaftes Gebiet, das Rheinland, innen ist man wie in einem vetrauten, schönen Haus, und deswegen haben wir uns verbunden für diese wunderschöne Aufgabe: dort Bachs Kompositionen auszuführen für jeden, der sie hören will. Und so ist der Name "Bach Collegium Rhenanum" nur die Konsequenz unserer gemeinsamen Liebe für Bach, diese Kirche in dieser Landschaft und diese Zielsetzung. Ein zweites Geschenk war und ist es, dass auf unseren Versuch, Teilnehmer zu diesem Ziel zusammenzubringen, so viele mit großem Enthusiasmus, Einsatz und Widmung reagiert haben und mitmachen. Das macht jede Musizierstunde zu einem Fest, ein Fest ohne Ende, denn immer wird es einen nächsten Satz geben und immer ein neues Thema.

 

Wir haben etwas Wunderbares angefangen und jeder nächste Schritt bringt uns neue Freuden. Dabei sind wir erst am Anfang! Wenn man daran denkt, was noch kommen könnte, welche herrliche Musik auch in den etwas größeren Werken von Johann Sebastian Bach noch auf Einstudierung und Ausführung bereit liegt, kann man verstehen, dass wir, die Ausführenden, kaum warten können, diese "Arbeit" anzugehen. Genau wie Sie, die Bachs Musik, wie wir, miterleben möchten, mit Neugierde und Erwartung diesen Ausführungen entgegensehen.

 

Mit Dank an Pastor Theo van Doornick und an den deutsch-niederländischen Kulturverein "Liemers-Niederrhein", der uns liebevoll adoptiert hat und, last but not least, mit Dank an Sie, die unsere Freude durch Ihr Zuhören nur größer machen, wünschen wir dem Bach Collegium Rhenanum die Zukunft, welche uns allen vor Augen stand und die es hoffentlich durch Einsatz und Leistung erreichen wird.

Hans Linnartz

 

Liemers-Niederrhein ist eine Vereinigung zur Förderung kultureller Kontakte zwischen den Niederlanden und Deutschland in der Grenzregion Liemers. Seit 1965 richten sich unsere monatlichen Veranstaltungen nicht nur an die mehr als 450 Mitglieder unserer Vereinigung, sondern an alle, die an grenzüberschreitender Kulturarbeit interessiert sind. Literaturlesungen, Vortragsveranstaltungen, Konzerte und Exkursionen prägen das jeweilige Jahresprogramm, das im Jahre 2013 um die Zusammenarbeit mit dem Bach Collegium Rhenanum erweitert wird.

 

Für Liemers-Niederrhein ist es eine Ehre und Bereicherung, den vereinsrechtlichen und organisatorischen Rahmen für das große Engagement der Sängerinnen und Sänger, Musikerinnen und Musiker unter der kompetenten Leitung von Hans Linnartz bilden zu können. Johann Sebastian Bach und seine Musik wird in den Niederlanden und Deutschland gleichermaßen geschätzt. Die St.Vitus Kirche in Hochelten liegt im Herzen der Liemers- Region. Wenn dort von Deutschen und Niederländern Musik von J.S. Bach zu Gehör gebracht wird, ergibt sich in mehrfacher Hinsicht eine beeindruckende Kongruenz mit den Zielen von Liemers-Niederrhein.

Stoni Scheurer (Vors. NL)
Edmund Verbeet (Vors. D)

 

Fotos: Tom Oosthout

Gabriel's message - Hochelten, 20. Mai 2018

Veranstalter ist der deutsch-niederländische Verein Liemers-Niederrhein e.V.